Bei uns läuft die Musik nicht vom Band - Wir spielen noch mit Herz und Hand.Die Idee zur Gründung unserer Kapelle kam in der Schloßklause bei einem Bier in einerMännerrunde.Herr Hartmut Ufer wurde zum Kapellenleiter bestimmt und aufgefordert eine namentlicheAufstellung für das künftige Orchester vorzunehmen.Dies wurde dann auch sofort auf einem Bierdeckel zur Niederschrift gebracht.Mit folgender Besetzung fing alles an.H. Ufer1.StimmeR. KleinDoppeloktavE. DudziakBaritonW. NeubertBaritonE. Krone2.StimmeA. PäckertNachschlagbassH. MahnkeNachschlagbassHellwigBassD. KubbutatGroße TrommelP. BeckerBeckenS. PostlerKleine TrommelA. NickeKleine TrommelUnsere Instrumente bekamen wir aus Privatbesitz sowie aus den Restbeständen andererSchalmeienkapellen.Kein Instrument war in Ordnung und es wurden alle Instrumente von uns selbst instandgesetzt.Noten gab es auch keine.Nur der mühseligen Kleinarbeit von einigen der Mitglieder ist es zu verdanken,dass Lieder aufgeschrieben und eingeübt werden konnten.1979 musste Herr Hartmut Ufer die Leitung aus beruflichen Gründen in die Hände vonHerrn Dietrich Weber übergeben, in diesen liegt sie übrigens heute noch.Es folgten viele schöne Auftritte zu den Maifeiern und Fackelumzügen im gesamten KreisKöthen, wir haben es sogar bis zum Pressefest nach Halle/Saale geschafft.Für unseren Nachwuchs sorgten wir, indem wir 1985 einen Patenschaftsvertrag mit derPolytechnischen Oberschule Großbadegast schlossen.Auch für uns begann 1989 eine neue Zeit.Durch den Wegfall der Zivilverteidigung hatten wir keinen Träger mehr,auch der starke Rückgang der Mitgliederzahl und der Auftritte sorgten für eine„Sendepause“ unserer Schalmeien.Wir haben aber nicht locker gelassen und 1992 spielten wir zur Eröffnung eines ortsansässigenAutohauses.Im selben Jahr waren wir bei unserer jetzigen Partnerkapelle in Meinsen-Warber.Wir wurden bei den Maiklängen herzlich aufgenommen und aus Fremden wurden Freunde.Weil wir immer noch zu wenige Mitglieder waren, kam zum Jahresende der Schulterschluss mitunseren Nachwuchsspielern der Schulkapelle Großbadegast.Im kommenden Jahr konnten wir unser 20-jähriges Jubiläum mit dem Zusammenschluss desSchützenvereins Köthen und vielen Gästen feiern.Darunter waren natürlich unsere Partnerkapellen aus Meinsen-Warber, aus Crüchern und sogaraus Holland kamen die Überbringer der Glückwünsche.1995 machten wir uns auf nach Schaumburg und gratulierten dort zum Jubiläum der Feuerwehrmit einem Ständchen.Der Eintrag ins Vereinsregister erfolgte am 17. Juli 1996.Im gleichen Jahr gab es ein Kapellentreffen in Aken mit dem Spielmannzug Elsnigk,der Schalmeienkapelle der FFW Nienburg, dem Spielmannszug und der Schalmeienkapelle ausMeinsen-Warber.Große Aufregung gab es 1998 zum 2. regionalen Ausscheid der Kapellen.Wir hatten fünf Mitstreiter, denSiegerpokal holten wir in diesem Jahr.Es folgten noch viele schöne Auftritte bis 2002 zu Umzügen, zu Feuerwehrfesten, beiHeimatfesten, zu den Maiklängen in Meinsen-Warber und natürlich bei den Schalmeientreffenund Wettstreiten, wo wir immer mit auf den vorderen Plätzen vertreten waren.Wir über uns2003 war es dann soweit, wir feierten unser 30. Jubiläum.Es kamen Gäste aus nah und fern und sie kamen, wie immer gern.Unser 30. Jubiläum stand auch im Zeichen des Dankes an unseren Kapellenleiter Dietrich Weber.Er war immer für uns und unsere Probleme da und natürlich ist er es heute auch noch.Schalmeienkapelle Köthen 1973 e.V.“Bei uns läuft die Musik nicht vom Band - Wir spielen noch mit Herz und Hand.”Unser großes Ziel war es schon zu den “X. Weltfestspielen der Jugend und Studenten 1973 in Berlin”das erste Mal auf zu spielen,was uns schließlich auch gelang.Danach bekamen wir Unterstützungvon der Gewerkschaft und des Ratsvorsitzenden und es konnten neue Instrumente angeschaft werden.Nach nur sehr kurzer Zeit waren wirdann schon auf 20 Musikanten angewachsen.